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Meine Lieblingswelterbestätten

Vor kurzem habe ich auf dem Blog Anekdotique von Clemens Sehi den Artikel „UNESCO Welterbestätten, die es mir echt angetan haben“ über seine persönlichen Welterbe-Highlights gelesen und dabei gedacht, dass so etwas hier auf dem Blog auch noch fehlt. Darum gibt es hier nun meine Lieblingswelterbestättenliste, meine persönlichen „Top 5“, die ich von Zeit zu Zeit überarbeiten und aktualisieren werde.

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Sommerserie „Welterbe am Mittelmeer“ Teil 3 Cinque Terre

SommerserieCinque Terre

Blauer Himmel, blaues Meer mit kleinen Wellen, strahlender Sonnenschein, 25°- 28° C und eine leichte Brise – so soll für mich ein Tag am Mittelmeer aussehen. Einen dieser idealen Tage erwischten wir, als wir im Sommer 2014 die Cinque Terre erkundeten. Diese „Fünf Orte“ – Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza und Monterosso al Mare – liegen in einem schwer zugänglichen Gebiet der steilen Felsküste der Riviera di Levante nordwestlich von La Spezia. Sie sind in Felsschluchten entlang der Küste erbaut, gehen in ihrer Entstehung auf das späte Mittelalter zurück, und waren lange Zeit nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar. Inzwischen gibt es auch eine Straße und eine Eisenbahnlinie, welche die Orte miteinander verbinden. Wer gerne wandert, kann auf einem Kammweg oberhalb der Dörfer von einem Ort zum anderen gelangen – gute Kondition vorausgesetzt.

Hamburg – Kontorhausviertel mit Chilehaus

Mein zweiter Hamburg-Artikel beschäftigt sich mit dem Kontorhausviertel und dem Chilehaus, die genau wie die Speicherstadt seit 2015 zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Außerdem gibt es für euch meine Lieblings-Hamburg-Fotos.

Kontorhausviertel und Chilehaus

Chilehaus5Das Hamburger Kontorhausviertel entstand in den 1920er und 1930er Jahren im süd-östlichen Teil der Hamburger Altstadt. Die bis dahin dort bestehende Wohnbebauung, eines der sog. Gängeviertel, war ein sehr armer, rückständiger und eng bebauter Stadtteil mit hoher Bevölkerungsdichte, der ähnlich wie die Vorgängerbauten der Speicherstadt, abgerissen wurde. Die Bewohner wurden dabei zwangsumgesiedelt. Anstelle der alten, kleinteiligen Fachwerkbebauung entstanden große Kontorhäuser im Stil des Backsteinexpressionismus.

Hamburg – Speicherstadt

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Es gibt immer wieder Momente auf Reisen, in denen sich die schönsten Pläne, die man vor Abfahrt gemacht hat, in Luft auflösen. Gerne ist das Wetter „schuld“ daran. So wie bei unserem Hamburg-Besuch Ende April. Vielleicht sollte ich euch direkt vorneweg sagen, dass Hamburg meine Lieblingsgroßstadt ist. Generell mag ich Hafenstädte. Die Verbindung zum Wasser prägt eine Stadt auf eine ganz eigene Art und Weise. Ich bin gerne in Hamburg.

Speicherstadt Hamburg
Speicherstadt Hamburg

Das Rietveld-Schröder-Haus in Utrecht

Heute möchte ich euch als erste niederländische Welterbestätte hier im Blog das Rietveld-Schröder-Haus in Utrecht vorstellen. Dieses Haus der Architektur- und Kunstrichtung „de Stijl“, eine Bewegung die auch Einfluß auf das in Deutschland zur gleichen Zeit entstehenden Bauhaus hat, wurde im Jahr 1924 erbaut. Sein Name leitet sich von dem Namen des Architekten, Gerrit Rietveld, und dem der Auftraggeberin, Truus Schröder-Schräder, ab.

Rietveld-Schröder-Haus Utrecht
Rietveld-Schröder-Haus

Das Rietveld-Schröder-Haus ist ein kubischer Bau in den Farben weiß, grau und schwarz mit Akzenten in rot, gelb und blau.

Meine erste Interrail-Tour

Heute möchte ich euch ein bisschen „off topic“ von meiner ersten Interrail-Tour durch England und Irland aus dem Jahr 2002 erzählen. Janett vom Blog „Teilzeitreisender“ hat zur Blogparade „Zurück in die Vergangenheit – #TZR600“ aufgerufen, und als ich ihren Blogartikel dazu gelesen habe, wusste ich sofort, was sie meint und was ich dazu schreiben könnte. Um trotzdem meinem Hauptthema „Reiseziel Welterbe“ treu zu bleiben, verschönere ich euch den Bericht u.a. mit den „Retro“-Fotos aller Welterbestätten, die ich auf dieser Tour gesehen habe. Und nun wünsche ich euch viel Spaß in meiner Vergangenheit!

So eine Interrail-Tour ist schon ein kleines Abenteuer; auch rückblickend betrachtet. Ich habe wunderbare Situationen erlebt, viele hilfsbereite, freundliche Menschen getroffen und obwohl so einiges schief gelaufen ist, ist doch immer alles gut ausgegangen. Von einigen Begebenheiten möchte ich euch hier berichten. Aber von Anfang an…

Nancy

This article is bilingual: german & english / Dieser Artikel ist zweisprachig: deutsch & englisch

Themenmonat FrankreichAuf dem Weg aus dem Elsass nach Luxemburg machten wir einen Zwischenstopp in Nancy. Von der Autobahn aus kann man die Stadt, die in einem Talkessel erbaut wurde, gut überblicken. So wirklich einladend sah es nicht aus – Großstadt halt. Wir fanden ein Parkhaus in der Nähe des Place Stanislas. Obwohl es Anfang September war, strahlte die Sonne vom blauen Himmel und es war sehr warm. Ich wusste nicht genau, was mich dort erwarten würde: ein im 18. Jahrhundert erbauter Platz in der Innenstadt, der zum Weltkulturerbe gehört.

On our way to Luxemburg we made a stopover in Nancy. You have a good glance at Nancy from the highway, because the city was build in a valley. It did not look quite inviting – just another big city. We found a parking lot close to Place Stanislas. Although it was early September, it was a hot and cloudless summer`s day. I did not actually know what to expect: some kind of place in the city center, built in the 18th century, which is a world heritage site.

Strasbourg

BannerFrankreichfertigThemenmonat Frankreich – Teil 1 Strasbourg

Zu Beginn des Reiseziel Welterbe Themenmonats Frankreich, möchte ich euch ins schöne Elsass, genauer gesagt nach Strasbourg entführen.
Die historische Altstadt von Strasbourg, die Grand Île, liegt als Insel zwischen zwei Armen des Flusses Ill und gehört seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sie lässt sich prima zu Fuß erkunden, denn die Straßen und Gassen mit den alten Fachwerkhäusern laden zum Spazierengehen ein. Auch vom Wasser aus zeigt sich Strasbourg von seiner schönen Seite, weshalb eine Bootsfahrt auf der Ill auf jeden Fall zu einer ausführlichen Erkundung der Stadt dazugehören sollte.

Paris – Sainte-Chapelle

Die Sainte-Chapelle, die ehemalige Palastkirche der königlichen Residenz Palais de la cité liegt auf der Ile de la cité, der Stadtinsel im Herzen von Paris. Die Seineufer von Paris zwischen Pont de Sully und Pont d‘léna gehören seit 1991 mit allen Gebäuden zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ich hatte vor unserer Reise natürlich schon von vielen Pariser Sehenswürdigkeiten wie Notre Dame, Eifelturm und Louvre gehört und Bilder gesehen, aber die Sainte-Chapelle, über die ich während meiner „Reiserecherche“ las, war neu für mich. Neugierig geworden durch einige Berichte, beschlossen wir, ihr auf jeden Fall einen Besuch abzustatten.

Buchvorstellung „Das Erbe der Welt“

Heute möchte ich euch keine Welterbestätte, sondern ein Buch, das sich mit dem Thema UNESCO-Welterbestätten befasst, vorstellen. Es handelt sich um „Das Erbe der Welt“, das im Verlag Kunth erschienen ist. Es war das erste Buch, das ich mir zum Thema Welterbe zugelegt habe und inzwischen habe ich es schon in zwei verschiedenen Auflagen.

Buchvorstellung1In der neuesten Ausgabe Jahrgang 2015/ 2016 werden alle 1031 Welterbestätten (in 163 Ländern) durch einen kurzen Bericht und mit mindestens einem Bild beschrieben, zu den bekannteren Sehenswürdigkeiten gibt es teilweise ganze Bildserien und Artikel, die sich über mehrere Seiten erstrecken.

Kufenspaß auf Zeche Zollverein

Ich nehme mit meiner Kamera die rot angestrahlten Koksöfen der Kokerei Zollverein in den Fokus. Langsam gleitet ein zirka ein Meter hoher Pinguin, dicht gefolgt von einem etwas kleineren Mädchen mit pinkfarbener Pudelmütze durch das Bild. Wer sich jetzt fragt, ob ich zu tief ins Glühweinglas geschaut habe oder wie die Pinguine auf das Zechengelände kommen – es gibt eine ganz einfache Erklärung:

Das antike Herculaneum – Zeitreise ins Imperium Romanum

Herculaneum – heute Ercolano -, eine kleine Stadt in der Nähe von Neapel hat, genau wie das bekanntere Pompeji, durch seine traurige Geschichte Berühmtheit erlangt: Im Jahr 79 n.Chr. wurde sie beim Ausbruch des Vesuv durch mehrere pyroklastische Ströme komplett mit vulkanischem Material überdeckt. Viele Bewohner starben. Trotz der Tragik dieses Vorfalls hat uns der Vulkanausbruch eine Tür in das römische Leben vor 2000 Jahren geöffnet,